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Namcos freier Wille?
Von Mr.Knister | 8.Mai 2009
Ein Blick ins amerikanische Copyrightverzeichnis offenbart einen neuen Titel von Namco Bandai. Unter dem Namen „God Eater“ steht ein Spiel für Konsolen, Handhelds und PCs im Raum, über das noch überhaupt nichts bekannt gegeben wurde. Das öffnet natürlich Spekulationen Tür und Tor: Kommt da vielleicht ein Stück digitale Unterhaltung in die Läden, das auf dem Theaterstück von Aleister Crowley aus dem Jahre 1903 basiert? Wenn ja, was würde Namco daraus machen? Ich stelle mir folgendes Szenario vor: Der junge Frater Perdurabo irrt durch ein esoterisches Labyrinth eigener Begierden, Süchte und Willensverpflechtungen. Verfolgt wird er von biblischen Gerechtigkeitshütern und Moralaposteln der ausklingenden viktiorianischen Zeit. Seinen Hunger nach Drogen stillt er durch emsiges Verdrücken kleiner bunter Pillen. Bekommt er jedoch eine hohe Dosis in Form einer großen Tablette ab, so verwandelt er sich in To Mega Therion. Dann ist er in der Lage, die Verfolger für kurze Zeit zu verspeisen. Thelemitisches Pacman, sozusagen.
Bergsteiger, Schriftsteller, Schauspieler, Magier – und demnächst Held in einem Computerspiel?
Wahrscheinlich wird es sich hier aber eher um ein Spinoff des MMOs „.hack//“ handeln, deren Rechte bei Bandai liegen. Warum aber nicht einmal ein Eso-Pacman herstellen und mit dem Text „Wer es nicht kauft, bekommt die Macht finsterer Abramelin-Dämonen szu spüren“ vermarkten? Ich sehe jetzt schon die Werbekampagne vor mir: „Tu was du willst – kaufe God Eater!“
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